Hochvoltkompetenz
Hintergründe zur Hochvolttechnik
von Elektro- und Hybridfahrzeugen

Politik und Wirtschaft gemeinsam für Brennstoffzelle

Einblicke in die Entwicklung: Prof. Dr. Herbert Kohler (re.), unter anderem Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit bei Daimler informiert dem baden-württembergischen Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Franz Untersteller über den Staus Quo der Entwicklung des Brennstoffzellenantriebsstrangs. Bild: Daimler

Bei einem Fachgespräch am 9. September 2014 unterstrich Daimler sein Ziel, in Kooperation mit Ford und Nissan ab 2017 wettbewerbsfähige Brennstoffzellenfahrzeuge in großen Stückzahlen auf den Markt zu bringen. 

Neben Prof. Dr. Herbert Kohler, bei Daimler Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigter nahm auch Baden Württembergs Umweltminister Franz Untersteller an der Gesprächsrunde teil. Bei dem Treffen gewährte das Unternehmen dem Minister Einblicke in seine Entwicklungsarbeit und informierte über den Status Quo der Brennstoffzellenentwicklung und die nächsten Schritte auf dem Weg zur großflächigen Markteinführung. 
Unternehmensangaben zufolge hat die Technologie schon heute einen sehr hohen Reifegrad erreicht. Deshalb werde mit Hochdruck an derren Marktvorbereitung und am Aufbau einer Infrastruktur gearbeitet. „Dass der Brennstoffzellenantrieb reif für die Straße ist, haben wir mittlerweile eindeutig bewiesen“, betonte Kohler während des Treffens. „Die letzten Hürden werden wir in intensivem branchen- und länderübergreifendem Teamwork bewältigen.“ 
Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller erklärte: „Alternative Antriebskonzepte wie die Brennstoffzellentechnik werden aufgrund der systembedingten Vorteile wie Betankungszeit und Reichweite gegenüber rein batterieelektrischen Fahrzeugen eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Mobilität der Zukunft einnehmen“. Die Landesregierung Baden Württemberg unterstütze daher den Ausbau der für Brennstoffzellen-Fahrzeuge notwendigen Wasserstoff-Infrastruktur mit einem Förderprogramm in Höhe von 4 Mio. Euro.

ts